Schwarzwald-Touren
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Wir sind umgezogen und verbringen zwei Tage in der Pension Daheim in Lenzkirch. Morgens genießen wir das reichhaltige Frühstück auf der Sonnenterrasse und gehen gestärkt auf Erkundungstour.
Auf der B 315 in westlicher Richtung verlassen wir Lenzkirch und folgen anschließend der B 317 vorbei am Feldberg Richtung Todtnau. Wir verlassen die Bundesstrasse und biegen rechts auf die Landstrasse zum Schauinsland ab. Kurz hinter Todtnau machen wir Halt und besichtigen den zauberhaften Hangloch-Wasserfall (Abb. rechts, 6 Minuten einfache Strecke zu Fuß).
Etliche Kurven später erreichen wir den Schauinsland (1284 m). Der Aussichtsturm auf dem Gipfel bietet einen grandiosen Blick auf Freiburg, den Feldberg und die Schweizer Alpen. Noch grandioser ist allerdings die nun folgende Strecke hinunter nach Günterstal. Kurve reiht sich an Kurve, ein El Dorado für Motorradfahrer. Störend sind allerdings die mit Flüssig-Teer ausgebesserten Straßenschäden. Unten angekommen machen wir kehrt und sind wenig später nach kurvenreicher Fahrt wieder am Gipfel angekommen.
Nächstes Ziel ist der Belchen (1415 m), er gilt als der schönste Gipfel des Schwarzwaldes, den wir über Gießhübel, Stohren (wunderschöne Nebenstrecke) und Branden erreichen. Wir können direkt bis zum Parkplatz der Gipfelstation durchfahren, da werktags der Andrang zum Gipfel geringer ist und oben keine Parkplatzprobleme bestehen. Vom 1. Juli bis Anfang November ist die Gipfelstraße an Wochenenden und Feiertagen für den Privatverkehr gesperrt.
Bei einem Stück Schwarzwälder Kirschtorte lassen wir es uns auf der Terrasse des Restaurants gut gehen und treten dann den kurzen Fußmarsch zum Gipfel an (na ja, ein paar hundert Meter sind es schon).
Seltsamerweise variieren die Höhenangaben bei Bergen immer um einige Meter. Im Fall des Belchen nehmen wir die Zahl, die auf der Metalltafel am Gipfel eingraviert ist.
Vom Belchen orientieren wir uns in südöstlicher Richtung und über kurvenreiche Strecken kommen wir nach Schönau und Todtmoos. Ein Erlebnis für Naturfans ist die Strecke durch das Wehratal, auf der wir Wehr und anschließend Schopfheim erreichen. Zwischen Wehr und Schopfheim ist der Besuch der Erdmannshöhle (Tropfsteinhöhle) empfehlenswert.
Kurz hinter Schopfheim beginnt eine schier unglaublich kurvenreiche Strecke, unser Geheimtipp, den wir am letzten Tag unseres Urlaubes zufällig entdeckten. Zwanzig Kilometer Kurven pur von Schopfheim über Kürnberg und Gersbach zurück ins Wehratal. Erneut steuern wir Todtmoos an.
Eine weitere beeindruckende Sehenswürdigkeit im Schwarzwald, die Benediktinerabtei Sankt Blasien soll unser nächstes Ziel sein. Besonders imposant ist die riesige Kuppel der Kirche, entstanden in den Jahren 1768 bis 1783.
Letztes Highlight dieser Tour ist die kurvenreiche Fahrt durch das Albtal, in das wir wenige Kilometer östlich St. Blasiens einbiegen. Vorbei am Albsee und durch eine landschaftlich einmalige Kulisse erreichen wir schließlich die B 34, kehren um und genießen in entgegengesetzter Richtung erneut die Kurven des Albtales.
Unseren Ausgangspunkt der Tour, Lenzkirch, steuern wir über Sankt Blasien, Menzenschwand und Schluchsee an.
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Pension Daheim
Lenzkirch

Hangloch-Wasserfall