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Wir starteten wieder in Neuerburg auf dem Beyerhof. Bereits hier wußten wir, dass wir an diesem Tag nicht ohne Regenkombi auskommen würden. Dunkle Wolken kündigten massive Regenfälle an.
Unsere TDM's trugen uns zunächst zum Stausee Bitburg, eines der touristischen Zentren der Südeifel. Seine Länge beträgt ca. zwei Kilometer, die maximale Tiefe liegt bei 9 Metern. Der Stausee wurde in den Jahren 1970-1973 angelegt und bietet zahlreiche Freizeitaktivitäten. Am ersten August-Wochenende Stauseefest mit dem Großfeuerwerk "Stausee in Flammen".
In
Prüm war es dann so weit. Wir hatten gerade unsere TDM's vor
der Salvator-Basilika (Abb. rechts) abgestellt, als es anfing
zu schütten. Wir flüchteten also zunächst in die
zweitgrößte Kirche des Bistums Trier. Nach Besichtigung
derselben regnete es immer noch und wir warteten in einem gegenüberliegenden
Cafe auf besseres Wetter. Es kam nicht.
Wir mußten also unsere Fahrt im Regenkombi fortsetzen. Über schmale Eifeler Straßen erreichen wir schließlich das Grenzgebiet zu Belgien und Luxemburg. Am Europadenkmal angekommen, legten wir eine kurze Rast ein.
"Das
Europadenkmal wurde von der Europäischen Vereinigung für
Eifel und Ardennen errichtet und am 22. Oktober 1977 eingeweiht.
Am Schnittpunkt dreier Landesgrenzen will es die Bürger zu
friedlicher Begegnung und Zusammenarbeit mahnen."
Die Abbildung zeigt Susanne in Regenkluft am genannten Dreiländereck. Da der Tankinhalt von Heinz' TDM* stark auf Null zuging, beschlossen wir auf luxemburgischer Seite zu bleiben und die nächste Tankstelle anzufahren.
Entlang der Our fuhren wir in Richtung Süden nach Vianden. Hier entstand bei wieder besserem Wetter die Aufnahme der Hofburg. Zum Besichtigen fehlte uns leider die Zeit, denn wir wollten unbedingt mit dem einzigen Sessellift des Großherzogtums auf den 440 m hohen Belvedere fahren. Von hier genossen wir eine herrliche Aussicht auf Vianden und die Hofburg.

Mit durchnäßten Handschuhen und Stiefeln, ansonsten aber trocken, beendeten wir gegen Abend die Tour am Beyerhof und freuten uns auf ein Bierchen in der Kellerbar.
* sie schluckt schon ordentlich Sprit. Ist halt nicht mehr die Jüngste ;-)

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Hochspannung
in der Eifel
"Wer jagte den Bundestagsabgeordneten Jakob Driesch durch das nächtliche Monschau in den Tod? Warum wurde die lebenslustige Annette von Hülsdonk vom Pferd geschossen? Die Mordkommission stochert im Nebel. Haben die Morde mit dem gigantischen Windkraftprojekt in Hollerath zu tun?"
Antworten auf diese Fragen gibt's im Krimi-Tipp am Ende der Spalte...
Bei der folgenden Aufnahme einer Windkraftanlage mußte ich (Heinz) mich ganz schön lang machen, um das Motiv aus aus der Froschperspektive aufzunehmen. Die Idylle trügt allerdings, denn etliche Bürgerinitiativen in der Eifel versuchen den Bau neuer Windkraftanlagen zu verhindern.

Das Thema ist so brisant, dass es sogar im Regional-Krimi "Eifel-Sturm" den Journalisten Siggi Baumeister beschäftigt. Die passende Bettlektüre im Eifel-Urlaub.
Titel: "Eifel-Sturm"
Autor: Jacques Berndorf
Verlag: grafit
ISBN: 3-89425-227-8
Preis: Euro 9,40