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Zunächst die Auflösung zur verwirrenden Anordnung der Hinweisschilder nach Meisburg: Ein Anwohner erzählte uns, dass eines der beiden Schilder normalerweise auf der anderen Straßenseite steht. Scherzbolde hatten es in der Nacht zum 1. Mai ummontiert.
Nun aber los zu unseren ersten Tour durch die Eifel. Wir ersparen uns das Aufzählen der durchfahrenen Ortschaften - die genaue Tour erseht Ihr weiter unten in der Übersichtskarte.
Erste Station ist die gut erhaltene Villa Otrang, ein ehemaliges römisches Landgut, wenige Kilometer nördlich von Bitburg. Sie wurde in mehreren Phasen vom 2. bis 4. Jahrhundert errichtet. Montags geschlossen, deshalb fehlen an dieser Stelle die entsprechenden Bilder. Gaststätte zur Einkehr vorhanden. Nach Voranmeldung sind auch römische Speisen nach Originalrezept zu genießen.
Eigentlich wollten wir dann durch das Kylltal nach Norden fahren, mussten aber in Kyllburg umkehren, da die Straße nach Sankt Thomas gesperrt war. Auf diesem kurzen Abstecher entstand die Aufnahme vom Schloss Malberg (Abb. unten).

Den "Wallenden Born" oder die "Brubbel", wie sie im Volksmund genannt wird, wollten wir uns als nächstes anschauen. Bei unserer Ankunft hatten wir Glück. Es stiegen schon Luftblasen an die Oberfläche des Brunnens und wenige Minuten später ging das Spektakel los.
Nächste Station war das Weinfelder Maar, auch Totenmaar genannt (siehe auch rechte Spalte). Hier begann auch schon der Rückweg unserer Tour durch die Vulkaneifel.

Wenige Kilometer weiter stießen wir auf die mächtige Burgruine der Niederburg in Manderscheid. Wir bestiegen natürlich den Burgfried, von dem die folgende Aufnahme entstand.

Einen der schönsten Streckenabschnitte dieser Tour "erfuhren" wir dann zwischen dem schon erwähnten Meisburg und dem Städtchen Schönecken mit dessen Wahrzeichen, der Burg Bellacosta. Über Waxweiler erreichten wir wieder unser Domizil, den Beyerhof in Neuerburg.

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Maare
"Die Augen der Eifel"
Sie sind schon etwas ganz Besonderes - außer in der Eifel gibt es sie nur noch in Alaska, New Mexico und Indonesien. Maare zählen zu den sog. negativen Vulkanformen, da sie in die Erdoberfläche eingesenkt sind. Die meisten Maare in der Eifel sind mit Wasser gefüllt, haben einen Durchmesser von bis zu 1400 Metern und sind bis zu 75 Meter tief.
Sie entstanden durch aufsteigendes Magma, das das Grundwasser blitzartig in Wasserdampf verwandelte. Durch den so entstandenen Druck wurde das darüber befindliche Gestein explosionsartig weggesprengt.
Mehr Infos unter
http://www.maare.de/

Der Wallende Born
ist eine periodisch aufwallende Mineralquelle, die etwa alle
45 Minuten kohlensäurehaltiges Wasser spuckt.
Totenmaar
Unsere Aufnahme entstand am 51 Meter tiefen Weinfelder Maar,
wegen der nahen Kapelle mit Friedhof auch Totenmaar genannt.
Die Kapelle ist eines der ältesten Gotteshäuser in der
Eifel und der einzige Überrest des Dorfes Weinfeld. Da das
ganze Maar partout nicht auf ein Bild passte, wurden zwei Aufnahmen
gemacht und per Software zusammengesetzt. Daher auch das etwas ungewöhnliche
Seitenverhältnis des Bildes.